Bibelübersetzungen

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Warum muss die Bibel überhaupt übersetzt werden? - So ist die Bibel entstanden

Das Alte Testament

Der erste Teil der Bibel, das Alte Testament, wurde im ersten Jahrtausend vor Christus aufgeschrieben. Männer Gottes haben alle wichtigen Erlebnisse ihrer Vorfahren gewissenhaft, durch den Heiligen Geist inspiriert, festgehalten. Diese Aufzeichnungen sind größtenteils auf Hebräisch verfasst worden. Teile des Alten Testaments sind zum Beispiel prophetische Bücher, Gedichte und Lieder, Erzählungen und die Geschichte über die Entstehung der Menschheit.

Das Neue Testament

Der zweite Teil der Bibel, das Neue Testament, ist im ersten Jahrhundert nach Christus entstanden und wurde von Jüngern und Aposteln Jesu aufgeschrieben. Das wiederum wurde auf Griechisch verfasst. Darin kommen Briefe, Erzählungen von Jesu Leben und der Verbreitung des Evangeliums und Prophetien vor.

Erste Übersetzungen

Schon 300 vor Christus wurde das Alte Testament ins Griechische übersetzt, denn viele Juden konnten zu dieser Zeit gar kein Hebräisch mehr. Diese Übersetzung heißt Septuaginta. Dadurch konnten natürlich auch viele andere griechisch sprechende Nichtjuden die Heilige Schrift lesen. Das Alte und Neue Testament wurden dann von den Jüngern Jesu zu einem Bibelkanon zusammengefügt. 300 Jahre nach dieser Vollendung der Bibel übersetzte der Gelehrte Hieronymus die Bibel ins Lateinische. Diese Version nennt man heute die Vulgata. Es gab vorher zwar schon lateinische Übersetzungen, aber Hieronymus fand viele Fehler und falsche Wiedergaben und berichtigte sie in seiner Version. Jedoch erklärte die Kirche die Vulgata zur einzig zulässigen Bibelübersetzung, was sie für das einfache Volk unzugänglich machte, da nicht jeder Latein verstand.

Verbreitung

Erst ab dem 14. Jahrhundert wurde die Heilige Schrift auch einfachen Menschen zugänglich. John Wyclif übersetzte sie erstmals ins Englische und ab der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg konnte man beliebig viele Bibeln in mehreren Sprachen drucken und in ganz Europa verbreiten. Da jedoch auch diese Übersetzungen aufgrund dem natürlichen Wandel jeder Sprache irgendwann veralteten, entstanden überarbeitete Versionen in modernerer Sprache. Heutzutage lässt sich der Urtext ziemlich gut rekonstruieren und in heutige Sprachen übertragen.

Warum gibt es so viele Bibelübersetzungen?

Es gibt so viele Bibelübersetzungen, damit möglichst jeder die Bibel in seiner Muttersprache lesen kann. Es entstehen auch immer wieder neue Übersetzungen des Urtextes, damit man Fehler der vorherigen Übersetzungen vermeidet und näher an der Urbedeutung bleibt.

Außerdem gibt es Übersetzungen, die so nah wie möglich am Urtext (wörtliche Übersetzungen) und solche, die möglichst verständlich und nah an unserer Alltagssprache sind (kommunikative Übersetzungen). Und dazwischen gibt es noch eine Menge Zwischenstufen. Sehr wörtliche Übersetzungen sind zum Beispiel die Elberfelder oder Zürcher Übersetzung, während kommunikative Bibelübersetzungen die Hoffnung für alle und die Volxbibel sind.

Welche Bibelübersetzungen gibt es?

Die Auswahl an Übersetzungen kann manchmal überfordernd sein. Deshalb findest du hier eine Zusammenfassung der beliebtesten Bibelübersetzungen und ihrer Eigenschaften.

Elberfelder Bibel:

1855 wurde das Neue Testament in dem Selbstverlag Elberfeld übersetzt. Grundlage dafür ist der griechische Urtext. Danach wurden die Auflagen immer öfter behutsam überarbeitet. Diese Bibelübersetzung ist besonders ausgangstextorientiert, beinhaltet aber möglichst wenig theologische Interpretation. Da es sprachlich nahe am Griechischen und Hebräischen ist, wirkt es eher fern vom Alltagsdeutsch. Wörter, die zwar nicht im Urtext vorkommen, aber zum Verständnis wichtig sind, sind durch Klammern gekennzeichnet. Da die meiste Übersetzungsarbeit in der Stadt Elberfeld stattfand, wurde diese Übersetzung Elberfelder genannt.

Zürcher:

Die Zürcher Bibelübersetzung wurde von der evangelischen Landeskirche in Zürich herausgegeben. Grundlage dafür war der revidierte Text in griechisch und Latein von Erasmus von Rotterdam. Der deutsche Text wurde drei Jahre vor Vollendung der Lutherbibel veröffentlicht. 1984 wurde eine Neuübersetzung vorgenommen, da die Fortschritte in Philologie und Bibelwissenschaft auch einfließen sollten. Diese neue Auflage sollte sowohl wissenschaftlich zuverlässig, als auch alltagstauglich sein. Dabei wurden auch unzeitgemäße Begriffe ersetzt, wie zum Beispiel "Weib". Auch hier versuchte man, so wenig Interpretation wie möglich in den Text einfließen zu lassen.

Menge:

Hermann Menge veröffentlichte 1909 erstmals seine Übersetzung des Neuen Testaments, 1939 dann eine Gesamtübersetzung. Die Menge-Übersetzung ist beliebt für ihre frische, moderne, aber dennoch präzise Sprache. Menge verbrachte 40 Jahre seines Lebens mit der gewissenhaften Aus- und Überarbeitung dieser Bibelübersetzung. Sie ist gespickt mit sachlichen Hinweisen, Namenserklärungen und Erläuterungen zum Grundtext und gibt so umfassendes Wissen weiter.

Schlachter:

1905 wurde die Urfassung der Schlachter-Übersetzung erstmals veröffentlicht. Sie wurde von Franz Eugen Schlachter aus den Ursprachen Aramäisch, Altgriechisch und Hebräisch direkt ins Deutsche übersetzt. Als Grundlage benutzte er die Grundtexte, Lexika, Wörterbücher, die Lutherübersetzung und die Textbibel. Er konnte die Bibel in den Grundsprachen lesen und schlug eifrig jedes neue Wort nach, um auch die korrekte Übersetzung in seiner Bibel zu verwenden. Sie zeichnet sich durch ihre volkstümliche, aber dennoch genau Sprache aus und ist in sprachlicher Hinsicht der Lutherbibel nahe. Die aktuellste Version "Schlachter 2000" ist die dritte Revision. Sie beinhaltet Parallelstellen und wurde einiger alter Begriffe entledigt. Die Schlachterübersetzung zählt zu den ausgangstextorientierten Übersetzungen.

Luther:

Martin Luther erarbeitete mithilfe der Vulgata und ursprünglichen Texten 1534 eine Gesamtübersetzung der Bibel. Luthers Grundsatz war "Textsinn geht vor Wörtlichkeit", was seine Übersetzung freier macht, als die seiner Vorgänger. Da Luther die Bibel vor allem für das gemeine Volk zur Verfügung stellen wollte, ist die Sprache an der mündlichen Volkssprache seiner Zeit orientiert. Trotzdem kann man einen poetischen Sprachrhythmus erkennen.

Einheitsübersetzung:

Die Einheitsübersetzung wurde 1979 von einem katholischen Bischof veröffentlicht. Auch die späteren Revisionen orientierten sich eng am Urtext und ließen neue Erkenntnisse der Wissenschaft und Archäologie einfließen. Man wollte kommunikativen und liturgischen Aspekten gerecht werden. Grundlage ist nicht die lateinische Vulgata, sondern die biblischen Urtexte.

Basisbibel:

Die Basisbibel gilt als sprachlich genau und urtextnah. Verschachtelte Sätze werden vermieden und es gibt Begriffserklärungen, was die Texte sehr verständlich machen. Zwischen 2006 und 2012 wurden nach und nach Teile der Bibelübersetzung veröffentlicht. Durch die Modernität der Sprache gilt diese Bibelübersetzung als sehr zeitgemäß. Sprachlich ist sie ein Mittelwert zwischen philologischer Genauigkeit und kommunikativer Offenheit.

Neues Leben Bibel:

Die Neues Leben Übersetzung ist die deutsche Übersetzung der New Living Translation. Jedoch ist der deutsche Text näher an den Urtexten orientiert. Die in den 90ern veröffentlichte Übersetzung wird seit 2010 regelmäßiger Überarbeitung unterzogen. Sprachlich orientiert sich diese Bibel an der modernen Alltagssprache und ist deshalb vor allem für Einsteiger geeignet.

Gute Nachricht:

Die Gute Nachricht Übersetzung gilt als die einzige interkonfessionelle deutsche Bibelübersetzung. 1968 erschien sie als die erste der kommunikativen Bibelübersetzungen. Veröffentlicht wurde sie von der Württembergischen Bibelanstalt, die heutige Deutsche Bibelgesellschaft. Ziel der Übersetzer war, die Bibel in der Sprache der aktuellen Zeit zu erzählen und somit für mehr Menschen zugänglich zu machen.

Neue Genfer Übersetzung:

Die höchste Priorität der Übersetzer der Neuen Genfer Übersetzung war die inhaltliche Genauigkeit, wozu Fußnoten und Erklärungen zu Deutungsvariationen beitragen. Sie übersetzt den Grundtext in eine natürliche, lebensnahe Sprache, was sie zu einer kommunikativen Bibelübersetzung macht. Die neue Genfer Übersetzung beinhaltet nur das Neue Testament, die Psalmen und die Sprüche. Erst 2009 erschien die vollständige Übersetzung des Neuen Testaments als gesammelte Auflage.

Hoffnung für alle:

Die Hoffnung Für Alle Übersetzung, die vom FONTIS-Verlag herausgegeben wurde, legt großen Wert auf inhaltliche Verständlichkeit und weniger auf Nähe zum Urtext. Es gibt sie mittlerweile in unzähligen Ausgaben, Formaten und Farben. Das Projekt wurde von Fontis-Geschäftsführer Hans-Peter Züblin ins Leben gerufen. 1996 wurde nach 10 Jahren Übersetzungsarbeit die Hoffnung Für Alle mit Altem und Neuem Testament veröffentlicht. Die Grundlage dieser Übersetzung sind die Urtexte. 2015 erschien eine überarbeitete Version.

Welche Übersetzung ist richtig für mich?

Wenn du dich mit dieser Frage beschäftigst, dann musst du herausfinden, welche Bibeltexte du verstehst und welche nicht. Du kannst in verschiedene Bibelübersetzungen reinlesen und dann entscheiden, welche für dich besser verständlich ist.

Es bringt schließlich nichts, sich mit komplizierten Texten zu quälen, von denen man am Ende doch nichts im Kopf behalten kann. Genauso wenig, wie einen Text zu lesen, der dir viel zu oberflächlich erscheint und dessen echte Bedeutung du eigentlich gerne erfahren würdest. Lass dich also auf Neues ein und finde das, was für dich persönlich passt!